Hallo Jusos aus dem Ostkreis,

Und am Main bewegt sich doch etwas! Jusos Ostkreis bei #BBB in Seligenstadt

hier kommt die Einladung zu unserer nächsten Vorstandssitzung. Wie immer sind natürlich auch Nicht-Vorstandsmitglieder eingeladen.
Am 23. April treffen wir uns in Hainburg in den Räumen der SPD, Hauptstraße 82 (an der Tür steht unter anderem AWO und Schachclub).
Auf der Tagesordnung werden wir folgende Punkte haben:

  1. Begrüßung
  2. BTW 2017 (Wahlkampf mit Jens)
  3. Brauereiführung
  4. Sommerfest
  5. Fortschritt Projekt Geflüchtete im Ostkreis
  6. Fest zum 1. Mai in Hainburg
  7. Verschiedenes

Wenn ihr weitere Wünsche zur Tagesordnung habt, einfach an dem Tag mitbringen. Aufgrund der Uhrzeit würde ich auch vorschlagen, dass wir wieder Pizza bestellen.
Ich freue mich auf eine produktive Sitzung!
Ayla

„Massenhafter und unkontrollierter Zustrom“ zieht Kritik aller Fraktionen auf sich.

In der letzten Stadtverordnetenversammlung des Jahres 2016 strich die CDU-Fraktion nach massiver Kritik aller anderen Fraktionen die Phrase „Massenhafter und unkontrollierter Zustrom“ aus ihrer Begründung des Antrags 16-43 C zum Haushalt. Die Phrase findet sich auch in einer Pressemitteilung eines CDU-Fraktionsmitglieds für die Junge Union wieder. In dieser wurde mittels Anspielung auf den Vergleich der Wertigkeit von Seligenstädter Jugendlichen und von Jugendlichen, die in Seligenstadt leben und aus ihrer Heimat geflüchtet sind, versucht Stimmung zu machen. Ebenso ist von einem Kontrollverlust des Staates die Rede.

SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Gerheim wies auf die sprachliche Nähe zu Anträgen der AfD in anderen Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen hin. Sein SPD-Fraktionskollege Marius Müller appellierte an das Gewissen und Wertefundament der CDU-Politiker: „Sie sind alle länger als ich in der Politik und wissen genau, was Worte bedeuten. Und sie wissen auch, worauf sie abzielen. Ich möchte von Ihnen wissen, für welche Werte stehen sie?“. Auch nachdem die CDU die Phrase gestrichen hatte, wurde der Antrag von der Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt, da der Kontext auch nach dieser positiven Geste natürlich immer noch der gleiche war.

Jusos im Hessischen Landtag mit Jugendbeirat und Di Benedetto MdL

Jusos im Hessischen Landtag mit Jugendbeirat und Di Benedetto MdL

Von links: Mustafa Senpinar und Frederick Kubin vom Jugendbeirat Seligenstadt, Max Meyer, Corrado Di Benedetto, Michael Gerheim, Nicole Fuchs, Ayla Sattler. Vorne: Marius Müller, Bengü Karakuz, Lena Voigt, Melina Taylor.


Einen Blick hinter die Kulissen des Hessischen Landtages warfen die Jusos Ostkreis am 14.12.2016. Eingeladen waren auch der seligenstädter Jugendbeirat und weitere Jugendliche aus Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen.

Im Landtag angekommen erhielten wir eine Übersicht über die Geschichte und die politischen Strukturen des hessischen Parlaments. Anschließend durften wir an einer Plenarsitzung teilnehmen und verfolgten die zweite Lesung des Gesetzentwurfes der Landesregierung für ein Zehntes Gesetz zur Änderung des Heilberufegesetzes sowie die Beratungen in der zweiten Lesung zum Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Gesetz zur Änderung des Hessischen Gaststättengesetzes.

Besonders spannend war das persönliche Gespräch mit dem Abgeordneten Di Benedetto. Wir wiesen auf einen Resolutionsantrag zum Schutz von Feuerwehrleuten hin, der am Montag zuvor in der Stadtverordnetenversammlung in Seligenstadt einstimmig angenommen worden war. In diesem wurde darauf aufmerksam gemacht, dass durch eine Rücknahme der Ausnahmeregelung des hessischen Verkehrs- und Innenministerien die Sicherheit der Feuerwehren bei Einsätzen auf den Autobahnen erheblich gefährdet wird. Di Benedetto zeigte sich interessiert und versprach, sich dem Thema anzunehmen. Des weiteren besprachen wir die Möglichkeiten für Schüler- und Azubitickets für den Nahverkehr. Auch interessierten wir uns für die Initiative der hessischen SPD für kostenlose Kitaplätze.

Im Anschluss verbrachten wir noch Zeit auf dem Weihnachtsmarkt und diskutierten weiter über unsere Erfahrungen und die Themen des Tages. In gemütlicher Runde fand so der Tag ein schönes Ende und wir machten uns auf den Heimweg.

Hallo,
wir möchten euch herzlich zur nächsten Offenen Sitzung der Jusos Ostkreis (Seligenstadt/Hainburg/Mainhausen) einladen.

Gestartet wird um 18 Uhr zum ersten Mal im Roten Eck in der Wolfstraße 16.

4. Dezember, im „Roten Eck“ Wolfstraße 16, 63500 Seligenstadt.

Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

info@jusos-seligenstadt.de
SMS/WhatsApp 0175 822 34 33

„Es klingt wie die perfekte Story für Rechtspopulisten: Böse Flüchtlinge nehmen deutschen Jugendlichen den Jugendtreff weg. Dass die Geschichte so nicht richtig ist und zuerst aufgeklärt werden muss, interessiert nicht.“, kommentiert Max Meyer, stellvertretende Vorsitzender der Jusos Ostkreis. Fakt ist, dass es einen Artikel in der Offenbach Post gab, in dem der Leiter des Kinder- und Jugendbüros sich über die Schließung des sog. offenen städtischen Jugendtreffs beschwerte. Grund sei die schlechte personelle Situation und die Belastung durch Geflüchtete. „Warum diese Geschichte jetzt, über ein Jahr nach der Schließung inklusive höchstpersönlicher Daten über die Mitarbeitenden während der Bürgermeister im Urlaub ist, den Weg in die Zeitung findet ist, muss aufgeklärt werden. Ebenso stellt sich die Frage, warum Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nicht informiert waren. Wir brauchen mehr und genauere Informationen.“

Viel aussagekräftiger ist nach Einschätzung von Kevin Massoth, Vorsitzender der Jusos im Kreis Offenbach, die Reaktion der Union, die zum Zeitpunkt der Schließung und auch jetzt die größte Fraktion in der Stadt stellt. „In seiner Pressemitteilung stürzt sich der Junge-Union-Ehrenvorsitzende Thomas F.J. Lortz auf das Thema ohne die Hintergründe zu kennen. Lortz spricht von einer „geringeren Wertigkeit Seligenstädter Jugendlicher“ und einem „spürbaren Akt eines Kontrollverlusts des Staates aufgrund der unkontrollierten Masseneinwanderung illegaler Zuwanderer“. Dass der CDU-Nachwuchs mit dieser menschenfeindlichen, rechtspopulistischen Sprache Stimmung macht, den Zusammenhalt der Gesellschaft angreift und Integration erschwert ist der eigentliche Skandal.“ Es scheint als hätte die Junge Union nur auf die Chance gelauert, um einen Konflikt mit den aus Krisengebieten Geflüchteten herbeireden zu können. Wie diese Haltung zu einer Partei der Mitte passen soll ist den Jusos schleierhaft. Noch schwerer lässt sich das Gehetze mit christlichen Werten vereinen.

Liebe Jusos und Freunde,
der Vorstand der Jusos Ostkreis lädt euch herzlich ein zur

Jahreshauptversammlung der Jusos Ostkreis
20.11.2016, 17 Uhr
Hauptstraße 62, Hainburg (Schachclub)

Wir freuen uns sehr auf euer erscheinen und einen angenehmen Abend!
Es erwarten euch kurzweilige Berichte und ein Ausblick auf das spannende Wahljahr 2017.
Gerne könnt ihr auch Interesierte Freunde und Bekannte mitbringen.

Bei Fragen erreicht ihr uns per Mail oder über das Juso-Phone 0175 822 34 33.
jusos-ostkreis.de

Vorläufige Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Wahl einer Versammlungsleitung
3. Feststellung der fristgerechten und ordnungsgemäßen Einladung
4. Wahl eines Schriftführers / eine Schriftführerin für die Versammlung
5. Beschluss der Tages- und Geschäftsordnung
7. Wahl einer Prüfungs- und Zählkommission
– Grußworte
– Berichte
— Vorsitz
— Kasse
— Revisoren
— Kreis Offenbach
— Ggf. weitere
– Wahl einer Versammlungsleitung
– Entlastung des Vorstands
– Entlastung der Kasse
– Wahlen
— a. Der/Die Vorsitzende
— b. Zwei stellvertretende Vorsitzende
— c. Der/die SchriftführerIn / KassiererIn
— d. Die bis zu zehn BeisitzerInnen
— RevisorInnen
— Wahl der Delegierten für Konferenzen
– Beratung und Beschlussfassung über Anträge und Entschließungen
– Feststellung des ordnungsgemäßen Versammlungsablaufs
– Termine
– Schlussworte

i.A. des Vorstands
gez. Marius Müller
Schriftführung

ddlm-banner

Die Blätter färben sich und die Nächte werden länger – Halloween steht vor der Tür!

Unsere dritte Halloweenparty findet diesmal am Samstag, den 29.10. im Vereinsheim des Farb- und Gestaltkanarienclubs Rodgau statt. Schön abgelegen bietet es die perfekte Atmosphäre für eine unvergesslich schöne Horrornacht. Ein DJ sorgt für die passende Untermalung.

– Beginn: 20 Uhr, 29.10.16
– Hauptstraße 186c, in Rodgau-Weiskirchen
– Es besteht Kostümpflicht, also werdet kreativ 😉
– Eintritt: 5€, dafür gibts 5€ Freiverzehr
– ab 16 Jahren
– Open End

Am Donnerstag, den 22.9 haben sich rund 500 Menschen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet in Rodgau Dudenhofen getroffen um ein Zeichen gegen die AfD und ihre menschenverachtenden Thesen zu setzen. Keiner von uns Jusos hätte jedoch damit gerechnet, dass sich die AfD dann tatsächlich mit Mitgliedern der verbotenen FAP schmückt und diese in den Saal lässt. Als dann noch ein Pulk aus rund 15 Neonazis, von der Polizei unbehelligt, durch die Kundgebung lief, wurde dem Letzten klar, mit welchen Leuten und für welche Leute die AfD Politik macht. Die besagten Neonazis konnten sich frei bewegen, und lieferten sich an mehreren Orten Schlägereien, einige mischten sich auch umgezogen unter die Gegendemonstration. Die Polizei zog es hingegen vor die anwesenden friedlichen Demonstranten zurückzudrängen während im Hintergrund Neonazis den Hitlergruß übten. Hinweise von Ordnern wurden von der Polizei ignoriert und die Bewegung auf dem Gelände eingeschränkt. Auch nach der Veranstaltung wurden in Rodgau Kleingruppen bewaffneter Rechtsextremer gesichtet, welche potentielle Opfer suchten. Das gemeinsame Auftreten von AfD und Rechtsextremen, macht nochmals eindrucksvoll deutlich warum wir gestern in Dudenhofen demonstriert haben. Rodgau erkennt und bekämpft die Feinde der Demokratie von der wir alle profitieren.

14358892_1172332079479144_5944182487502678724_n 14457417_1390052287689890_4105551283286893865_n 14370223_1390052277689891_7372196658692482923_n